Programm

Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung

Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und TUHH-Präsident Prof. Ed Brinksma eröffnen den Tag des Wissens. Alle interessierten Hamburger*innen sind hier eingeladen, den Wissenschaftler*innen Fragen zu Technik und Digitaler Welt zu stellen.

Alles, was Du schon immer über Technik und digitale Welten wissen wolltest – Wissenschaftler*innen stellen sich Deinen Fragen. Die „Expertenrunde“ besteht aus Forscher*innen ganz verschiedener Bereiche. So findet sich bestimmt immer mindestens einer, der Dir antworten kann. Vermutlich gibt es oft auch mehrere Antworten, denn manche Fragen sind nicht ganz einfach zu beantworten.

Eine Schnitzeljagd mit Smartphone: Erkunde mit einer App den Campus und löse an verschiedenen Stationen Rätsel, beantworte Quizfragen und lüfte Geheimnisse der Wissenschaft. Dabei gibt es auch etwas zu gewinnen! Lust bekommen? Dann lade die App am besten schon zu Hause runter (vor Ort gibt es kein freies WLAN): de.actionbound.com/download/. Alle weiteren Infos gibt es am Infostand vor Ort.

Akademie der Polizei

Dürfen Mama und Papa meine WhatsApp-Nachrichten lesen, mir mein Handy wegnehmen oder das WLAN ausschalten? Dürfen das die Lehrer*innen? Was darf die Polizei? Warum bin ich für manche Apps, Spiele und Internetseiten nicht alt genug? Muss die Polizei mich vor Cybermobbing schützen? Muss mir die Schule nicht ein Tablet geben, damit ich besser lernen kann? Ein Vortrag und ein Gespräch über die Rechte und den Schutz der Kinder in der digitalen Welt – (nicht nur) für Kinder.

Prof. Eike Richter, Hochschule der Akademie der Polizei

Akademie der Wissenschaften in Hamburg

Wie klingen diese Sprachen? Hören Sie Audiobeispiele von alten Märchen und Sagen aus einer interaktiven Sprachkarte. Sprachwissenschaftler*innen geben erstaunliche Einblicke in die Erforschung vom Aussterben bedrohter Sprachen auf dem Gebiet der Russischen Föderation. Jung und Alt können hier erfahren, wie indigene Sprachen erschlossen, dokumentiert, digital aufbereitet und der Öffentlichkeit zugängig gemacht werden.

Breeze Technologies

Megatrend Urbanisierung: Städte gewinnen zukünftig an Relevanz und sind auf neue Arten der Verwaltung angewiesen. Smart Cities/Future Cities stehen für das Versprechen, dass Technologie unseren Städten helfen kann. Wir stellen im Reality Check positive und negative Beispiele für Smart City-Projekte vor, und schauen uns – unter anderem am Beispiel Hamburg-Rothenburgsort – an, wie Smart Environment und neue Technologien den städtischen Raum gesünder und lebenswerter machen können.

Die WHO stuft Luftverschmutzung als größte Gesundheitsgefahr unserer Zeit ein. Auch in Deutschland werden Grenzwerte überschritten. Wegen der hohen Kosten gibt es nur wenige Luftmessstationen in den Städten. In Harburg befindet sich aktuell gar keine. Wenn Sie wissen wollen, wie die Luft in und an der TUHH ist, kommen Sie vorbei und sehen Sie die Luftqualitätssensoren von Breeze Technologies und die Visualisierung der Echtzeit-Messdaten im Einsatz.

Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY

Am Mitmachstand von DESY, einem der weltweit größten Teilchenbeschleuniger-Zentren, gibt es viel zu entdecken für Klein und Groß. Es wird gemalt, gebastelt und natürlich viel erklärt.

  • Kugellinearbeschleuniger: Wie funktioniert ein Teilchenbeschleuniger?
  • Reinraum & Laborkleidung: Ab wann ist sauber wirklich rein? Machen Sie den Selbsttest
  • Teilchenzoo-Bastelecke
  • Teilch-o-mat: Welches Teilchen passt am besten zu Ihnen?
  • Wissenschaft zum Anfassen: Exponate aus der Forschung mit Photonen.

Wir wissen fast nichts über die Natur der Dunklen Materie, die das Universum beherrscht. Das ALPS-Experiment bei DESY ist beispielhaft für einen neuen Ansatz: Dunkle Materie könnte Licht gleichsam durch dickste Wände in dunkelste Räume transportieren. Forscher*innen um DESY-Physiker Axel Lindner könnten möglicherweise bereits im Jahr 2020 erstmals „Licht durch die Wand“ scheinen lassen und so die Natur von Dunkler Materie enträtseln.

Bei DESY werden die sogenannten Freie-Elektronen-Laser entwickelt. DESY-Physiker Rolf Treusch erklärt, wie wir mit dieser auf Linearbeschleunigern basierenden Zukunftstechnologie ultrakurze, superintensive Röntgenlichtblitze erzeugen, die ein wahres Feuerwerk in der Probenkammer zünden und völlig neue Forschungsmöglichkeiten eröffnen: „Filme“ aus der Nanowelt, mit Atomen und Molekülen als Hauptdarsteller.

Bei DESY bauen wir Apparaturen, mit denen Filme auf molekularer Ebene gedreht werden können. Wir sind also so etwas wie das Hollywood für die Chemie. Hauptdarsteller sind Moleküle und Atome – die Filme ihrer Bindung und Trennung zeigen beeindruckende Naturschauspiele, echte Tragödien, in denen der Molekular-Held stirbt, atomare Beziehungs- und Trennungs-Dramen, aber auch Molekül-Märchen oder Komödien und Filme mit wunderschönem Happy End. DESY-Forscherin Simone Techert gibt einen Einblick.

In der Kunst sind symmetrische Körper einfach schön und attraktiv. In der Physik hingegen, insbesondere der Teilchenphysik, sind Symmetrien eine lebenswichtige Grundlage zur Beschreibung und zum Verstehen vieler Phänomene. Gudrid Moortgat-Pick entführt Sie auf eine Reise in die Symmetrie und erklärt Ihnen, was diese mit dem Higgs-Teilchen und Supraleitung zu tun hat und was eine Supersymmetrie ist.

Was hat ein Gewitter mit einem Teilchenbeschleuniger zu tun? Wie fühlen sich Elektronen an? Was ist ein Plasma und wie sieht es aus? Und wie funktioniert ein Plasmabeschleuniger, der 100 Milliarden Volt erzeugt? Ralph Aßmann erklärt, wie wir bei DESY ganz neue High-Tech-Entwicklungen erforschen, die vielfache Anwendungen in Wissenschaft, Medizin und Technik ermöglichen.

Ob im Flugzeugbau, in der Energieerzeugung oder der Medizintechnik – Hochleistungsmaterialien reichen heutzutage von Biopolymerwerkstoffen bis zu hocheffizienten flexiblen Solarzellen. Stephan Roth erklärt, wie wir mit Röntgenstrahlen aus der Synchrotronstrahlungsquelle PETRA III bei DESY die molekularen Strukturen von Materialien sichtbar machen und so die Eigenschaften und Funktionsweise dieser Stoffe erforschen und optimieren.

Während die alten Griechen „Atome“ für unteilbar hielten, wissen wir heute, dass die kleinsten Bausteine des Universums mindestens 100 Millionen mal kleiner sind als Atome. Die Eigenschaften der bekannten Bausteine des Universums sind sehr genau gemessen worden. Allerdings wissen wir auch, erklärt DESY-Forscherin Beate Heinemann, dass es im Universum fünfmal so viel „Dunkle Materie“ gibt, ein Stoff, dessen Eigenschaften weitgehend unbekannt sind. Was wissen wir heute und mit welchen Methoden wird weltweit nach Dunkler Materie gesucht?

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)

Warum schmeckt im Weltraum alles anders? Und wieso schweben Astronaut*innen überhaupt schwerelos durch die Raumstation? Immer mit Bezug zur aktuellen Horizons-Mission von Alexander Gerst unternehmen wir eine „Gedankenreise“ ins All – vom Start über das Leben und Arbeiten auf der Internationalen Raumstation ISS bis zur Rückkehr zur Erde. Spannende Mitmach-Experimente und faszinierende Bilder aus dem All vermitteln spielerisch viel Wissen über die „verrückte Welt der Schwerelosigkeit“ – und innerhalb von 90 Minuten bist Du „Expert*in“ für Raumfahrt!

European XFEL

„Big Data“ bei European XFEL, dem größten Röntgenlaser der Welt. Vortrag von Hans Fangohr, Senior Data Analysis Scientist bei European XFEL.

Kommen Sie mit auf eine Reise durch die 3,4 km lange unterirdische Tunnelanlage des europäischen Röntgenlasers European XFEL. Betrachten Sie die gesamte internationale Forschungseinrichtung vom Elektronen-Injektor bei DESY über den 2 km langen Elektronen-Beschleuniger, vorbei an den lichterzeugenden Magneten bis in die Experimentierhalle auf dem Forschungscampus in Schenefeld.

Forschungszentrum Medizintechnik Hamburg

Bis heute kann das MRT nicht für die pränatale Diagnose von Herzfehlern verwendet werden. Dies liegt vor allem daran, dass die MRT-Aufnahme sehr langsam ist und sich das kleine fetale Herz sehr schnell bewegt. Um eine diagnostische Bildqualität zu erreichen, muss die Bildaufnahme mit der Herzbewegung synchronisiert werden. Dafür wurde am UKE ein Ultraschallgerät entwickelt, das im MRT die Herzbewegung des Herzens aufnimmt, die Herzaktion erkennt und damit eine Synchronisation ermöglicht.

Moderne Nanoelektronik, die wir mit unseren Smartphones täglich nutzen, bietet auch zahlreiche neue Möglichkeiten zur invasiven Messung wichtiger medizinischer Daten, die sonst nicht erhältlich wären und mit denen sich Diagnose und Therapie vieler Krankheiten verbessern lassen. An Beispielen von medizinelektronischen Implantaten wird das Potenzial der Nanoelektronik für die Medizin veranschaulicht.

Institut für Integrierte Schaltungen

Aufgrund ihrer hohen Präzision setzen Ärzt*innen Roboter heutzutage auch bei klinischen Untersuchungen ein, unter anderem bei der Punktierung von zu untersuchenden Körperregionen. Unser Roboter unterstützt sie dabei, indem er eine zielgerichtete und gleichförmige Bewegung beim Einstechen ausführt. Wir laden Sie herzlich ein, Ihr Geschick in der Robotersteuerung beim Einstechen einer Nadel in ein Phantom unter Beweis zu stellen!

Fraunhofer CML

Das Fraunhofer CML verfügt über drei Schiffssimulatoren. Diese sind in ein europaweites Netz von Simulatoren eingebunden, in dem gemeinsame Tests für zukünftige Kommunikationslösungen durchgeführt werden. Außerdem werden sie für nautische Simulationen eingesetzt, um Manöver in neuen Umgebungen zu testen. Am Tag des Wissens haben Sie die Möglichkeit, selbst Großcontainerschiffe auf der Elbe zu steuern.

Ein Hafenterminal zu entwickeln, ist eine komplexe Aufgabe. Das Team um Prof. Dr.-Ing. Carlos Jahn zeigt Besucher*innen praxisnah, wie sie einen Entwurf ihres eigenen Hafenterminals erstellen können. Auf einem interaktiven Planungstisch können Klein und Groß gemeinsam ihr Terminal entwickeln, sodass der Planungs- und Abstimmungsprozess zum Spaß für die ganze Familie wird.

HafenCity Universität Hamburg (HCU)

Seit Herbst 2017 verfügt Hamburg über ein online zugängliches Wärmekataster, das auf der Arbeit unseres Teams aufbaut. Es soll die Planung klimafreundlicher Wärmeversorgung unterstützen, zum Beispiel lokale Wärmenetze. Auf einer digitalen Karte werden für die Gebäude der Stadt berechnete Wärmebedarfe dargestellt. Das Kataster zeigt auch Potenziale für erneuerbare Energien aus Sonnenstrahlung und Erdwärme sowie einen Blick in die Zukunft: Was passiert, wenn mehr und mehr Gebäude energetisch saniert werden?

Ivan Dochev (M.Sc.), Hannes Seller (M.Sc.), Prof. Irene Peters

Grünräume in der Stadt sind schützenswert. Dabei sind nicht nur die Quadratmeter städtischer Grünflächen ins gesamt wichtig, sondern auch deren Qualität und Verteilung über die Stadt. Wie kann man diese Muster der städtischen Grünflächen und ihre Entwicklung über die Jahre für die Planung digitalisieren und visualisieren?

Hannes Seller, Prof. Irene Peters

Das Team „Infrastrukturplanung und Stadttechnik“ arbeitet an der Schnittstelle von Stadt, Technik, Energie und Umwelt. Wir stellen Ergebnisse aus Forschung und studentischen Arbeiten der letzten Jahre vor. Im Vordergrund stehen GIS-basierte Untersuchungen des städtischen Raums hinsichtlich Bausubstanz, Energie und Umweltbelangen. In welchen Stadtteilen Hamburgs wird am meisten Energie benötigt? Wo ist die Altersdurchmischung der Gebäude am größten? Wie sind städtische Grünräume verteilt?

Hannes Seller, Ivan Dochev, Prof. Irene Peters

Hamburg Innovation GmbH

Eine Pille, die alle Krankheiten heilt. Farben, die beim Streichen nicht riechen. Ein Navigationssystem für Blinde. Am Anfang jeder großartigen Erfindung steht meist ein Wunsch. Was sollen Forscher*innen als nächstes entwickeln? Welche Wünsche und Ideen hast Du? Sag sie uns! Unsere HI-Fee verbreitet Deine Wünsche direkt weiter in die Welt der Forschung und Entwicklung und live per Twitter ins Netz. #hifee

Schauen – Ausprobieren – Schokokussessen! Mit einem Ball versucht man, den Auslöser zu treffen. Bei Erfolg löst ein Katapult aus und der Schokokuss fliegt in hohem Bogen bis zu 3,50 Meter weit und muss mit Eimer/Händen/Mund aufgefangen werden. Superspaß für Klein und Groß!

Hamburg Open Online University (HOOU)

Die HOOU möchte die klassische Präsenzlehre der Hamburger Hochschulen ergänzen. Die Plattform der HOOU kann von allen Interessierten genutzt werden, um Projekte, Problemstellungen und Fragen interdisziplinär und hochschulübergreifend gemeinsam mit anderen zu bearbeiten.

Die Digitalisierung bringt weitreichende Veränderungen mit sich – von der Art, wie wir kommunizieren und interagieren bis hin zu der Art, wie wir arbeiten und lernen. Sie stellt damit sowohl die Gesellschaft als auch das Individuum vor neue Herausforderungen. Fragen danach, wie diese Veränderungen auf jeden Einzelnen wirken und welche neuen Fähigkeiten und Kompetenzen es braucht, um in einer digitalen Welt nicht nur leben, sondern diese auch mit gestalten zu können, müssen diskutiert werden. Lassen Sie uns gemeinsam damit anfangen!

Prof. Dr. Sönke Knutzen, Institut für Technische Bildung und Hochschuldidaktik

In dem Projekt geht es vor allem um das Denken von Zukunft, also um die Frage, wie die Zukunft aussehen könnte. Dabei wollen wir die Science Fiction nutzen, um in Form von „Was wäre wenn?“-Experimenten über die Zukunft und deren Gestaltung nachzudenken. Denn fiktionale Szenarien können einzelne Entwicklungen ins Extrem denken, sie können auch mal unwahrscheinlich oder schräg sein. So ermöglichen sie es uns, einen neuen Blickwinkel einzunehmen und neue Handlungsräume zu erkennen.

Bisher haben Wissenschaftler*innen und Studierende der HAW Hamburg in über 60 Projekten freie Bildungsmaterialien (sogenannte Open Educational Resources) unter anderem zu Themen wie Nachhaltigkeit und Geschichte, Technik und Informatik, Geschlechterforschung und Gesundheit oder Musik und Urban Design erstellt.

Die HFBK stellt drei ausgewählte Digitalprojekte vor, die im Rahmen der HOOU entstanden sind: Das soziale Netzwerk rhizome.hfbk.net eröffnet ein digitales Forum für Austausch und Diskussion, in dem Studierende, Lehrende und die interessierte Öffentlichkeit für ein breites Spektrum an Inhalten und Sichtweisen sorgen. „IFM – Innovatives Filme Machen“ bündelt die zahlreichen Aktivitäten im Bereich Experimentalfilm, die durch ein Wiki und einen Online-Kurs erweitert und fortgeführt werden. „Inter Graphic View“ veröffentlicht Interviews mit internationalen Gestalter*innen und wird dadurch zu einem Treffpunkt verschiedener Designkulturen.

Es gibt Organismen, die an absolut extremen Orten leben: in der Tiefsee, in heißen Quellen, im Packeis oder in Salzseen. Diese Vorliebe für extreme Bedingungen macht diese Organismen – „Extremophile“ genannt – für die Forschung so spannend. Wollen Sie wissen, wie schnell sich eine E.coli-Zelle im Vergleich zum Elefanten vermehrt? Wollen Sie einmal selbst in die Rolle von Mikrobiolog*innen schlüpfen? Schauen Sie bei uns vorbei und tauchen Sie mit unserem Online-Lernangebot ein in die Welt der Extremophilen!  

Institut für Technische Mikrobiologie

Wie bekomme ich Ketchup aus der Flasche, ohne meinen gesamten Teller zu überfluten? Dieser Frage können Fast-Food-Liebhaber*innen bei Kniffelix, dem neuen Experimentierblog der Kinderforscher*innen an der TUHH, nachgehen. Gehe mit Kniffelix auf Forschungsmission! Nimm die Eigenschaften von Ketchup unter die Lupe und komm in einem Experiment dem Geheimnis der roten Soße auf die Spur. www.kinderforscher.de/kniffelix

Durch unsere Online-Lernmaterialien werden Zusammenhängeder nachhaltigen Entwicklung erfahrbar und auch anwendbar. RUVIVAL vermittelt frei zugänglich Inhalte, liefert einen Werkzeugkasten mit direkt umsetzbaren Maßnahmen für verschiedenste Bereiche und bietet Raum zur Vernetzung. Global relevante Themen können lokal angegangen werden und insbesondere ländliche Räume, die bereits abgehängt sind, können wiederbelebt werden. www.ruvival.de

Das Projekt bietet MINT-Förderung durch Technik- und Robotikkurse an Schulen in der Metropolregion Hamburg sowie an der Technischen Universität Hamburg. Während der Kurse lernen die Teilnehmenden die Konstruktion und selbstständige Programmierung von LEGO Mindstorms Robotern. Diese werden anschließend mittels kleiner Übungen und Aufgaben auf ihre Funktion getestet.

Gemeinsam wollen wir es schaffen, dass mehr Menschen in Deutschland, die einen Herzkreislaufstillstand erleiden, primär gut versorgt werden und eine zweite Chance bekommen. Dafür haben Ärzt*innen der Klinik für Anästhesiologie einen Online-Kurs entwickelt, der Sie zur Lebensretterin, zum Lebensretter macht: Sie verstehen, wie wichtig es für das Überleben ist, sofort mit den richtigen Maßnahmen zu beginnen und wissen, welche Maßnahmen im Ernstfall durchzuführen sind; Sie können die Maßnahmen gut durchführen und haben keine Angst zu handeln. Beim Tag des Wissens stellen wir Ihnen den Online-Kurs vor und beantworten Ihre Fragen. Zusätzlich können Sie an einem High-Tech-Reanimationsphantom die Maßnahmen selber üben und ausprobieren. Zur vollen Stunde gibt es jeweils einen kurzen Einführungsvortrag.

Klinik für Anästhesiologie, Dr. Malte Issleib, Dr. Stefanie Beck

 

 

Hamburg Open Science (HOS)

Das Programm „Hamburg Open Science“ hat zum Ziel, die Forschungsergebnisse und -materialen der Hamburger Wissenschaft durch den Ausbau von Open Access und Open Science digital und frei zugänglich zu machen. Dadurch wird öffentlich finanzierte Forschung sichtbarer und der Wissenschaftsstandort Hamburg weiterentwickelt. Wesentlich für den Erfolg ist die Gestaltung des digitalen Kulturwandels in der Forschung.

Helmholtz-Zentrum Geesthacht (HZG)

Der Rumpf moderner Flugzeuge besteht aus einem Mix aus Aluminium und Faserverbundstrukturen, die oft leichter und langlebiger sind als reine metallische Strukturen. Herkömmliche Verfahren, wie das Nieten von Blechen, sind für die neuen Bauweisen nicht optimal. Sie lassen sich durch spezielle, gewichtreduzierende Fügeverfahren ersetzen. Auf diese Weise kann zum Beispiel der Kerosinverbrauch von Flugzeugen verringert werden.

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg)

Die Hamburger Speicherstadt für alle erlebbar zu machen, ist das Ziel des Projekts „Speicherstadt digital“. Die Virtual-Reality-Elemente stammen von der HAW Hamburg. Die App „Speicherstadt digital“ vermittelt auf anschauliche Weise die Geschichte des Hamburger UNESCO-Welterbes. www.speicherstadt-digital.de

Fakultät Design, Medien und Information, Department Medientechnik

Die CSTI-Prototypen-Ausstellung besteht aus diversen Smart Objects und einigen mobilen Virtual-Reality-Anwendungen, mit denen die Besucher*innen interagieren können. csti.haw-hamburg.de/projekte/

Fakultät Technik und Informatik, CSTI Creative Space for Technical Innovations

Die Forschungsgruppe Internet Technologies (iNET) der HAW Informatik präsentiert aktuelle Arbeiten und Ergebnisse für das Internet der Dinge mit RIOT, einem Linux für Kleinstgeräte. Wie Linux erlaubt es auch RIOT, Daten sowie den Datenaustausch sicher und offen zu gestalten, um so die Kontrolle durch einzelne Konzerne wirksam zu verhindern. An der Makers-Table zeigen und entwickeln Studierende ihre laufenden Projekt-Arbeiten – zum Mitmachen! www.riot-os.org

Fakultät Technik und Informatik, Department Informatik

Nehmen Sie ein Cardboard für Ihr Smartphone, und schon haben Sie eine VR-Brille. Begeben Sie sich damit auf eine 126 Meter hohe Offshore-Windenergieanlage und lernen Sie dabei deren spannende Technik kennen.
www.haw-hamburg.de/ti-mp/forschung-und-entwicklung/virtual-reality.html

Fakultät Technik und Informatik, Department Maschinenbau und Produktion

Kühne Logistics University (KLU)

Ein interaktiver Vortrag für die ganze Familie zu den Fragen, was genau Logistik ist, warum Logistik für den Alltag aller Menschen enorm wichtig ist, warum Logistik ein spannendes Berufsfeld ist und wie neue digitale Technologien die Logistik verändern werden.

Dr. Moritz Petersen

Northern Institute of Technology Management (NIT)

Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung verändert sich unsere Arbeitswelt stark. Sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiter*innen müssen sich an die neuen Anforderungen anpassen. NIT-Geschäftsführerin Verena Fritzsche zeigt Ihnen, wie Leadership in einer globalen und vernetzten Welt funktionieren kann.

Kreativ, flexibel und nutzerorientiert: Das ist die Innovationsmethode Design Thinking. Tauchen Sie ein in die Welt der Designer*innen und entwerfen Sie Ihr erstes Produkt.

Was bedeutet eigentlich Digitalisierung? Und welche Rolle wird der Mensch in der digitalen Arbeitswelt spielen? Der Vortrag gibt Ihnen einen Überblick über den digitalen Wandel und deckt auf, welchen neuen Herausforderungen wir uns in Zukunft stellen müssen.

Technische Universität Hamburg (TUHH)

Virtuelle Flugzeugsysteme, Simulationen und elektronische Prüfungen – die Digitalisierung hat in der Hochschullehre Einzug gehalten. Engagierte Lehrende nutzen unterschiedliche digitale Tools, um Antworten auf Herausforderungen wie Anwendungsbezüge, Großveranstaltungen oder heterogene Studierendengruppen zu finden. TUHH-Lehrende unterschiedlicher Institute präsentieren praxisnah ihre innovativen Methoden und stehen für Rückfragen bereit.

  • 14 Uhr: "Enter The Simulation Game": Wie Studierende im virtuellen Raum reale Probleme lösen
  • 15 Uhr: Untersuchung moderner Funksysteme durch Simulation
  • 16 Uhr: Authentische Aufgaben in Klausuren - E-Prüfungen an der TUHH
  • 17 Uhr: Lernprozesse mit digitalen Tools begleiten

Mit Virtual Reality lassen sich logistische Anlagen und Maschinen sehr realitätsnah nachbilden. Reparieren Sie in der virtuellen Realität zum Beispiel einen Gabelstapler und tauschen Teile einer Fördertechnikanlage. Oder Sie erlernen mit dem Spielzeugroboter Cozmo auf spielerische Weise, wie Objekterkennung und Lokalisierung von autonomen Fahrzeugen funktionieren.

Institut für Technische Logistik

Rennen fahren in Silverstone und auf dem Hockenheimring! Das Formula Student-Team der TUHH stellt seinen Boliden der Rennsaison 2018 vor: ein Wegweiser für die Mobilität der Zukunft. Elektrogetrieben! Von der Schraube über neueste Verbundwerkstoffe, Sensorik, Batterien bis zu den Reifen. Und das neueste Projekt: autonomes Fahren. Sehen und erleben Sie den Quantensprung in der digitalen Fahrzeugtechnik!

Erlebe Experimente rund um das Thema Fliegen und den Flugsimulator des DLR_School_Labs an der TUHH. An sechs Versuchsstationen gibt das Lab Einblicke in die Physik und Technik des Fliegens. Faszination, Inspiration und Erklärungen zum Mitmachen und Miterleben!

Um die Kosten für Wartung und Reparatur von Schiffen und Ausrüstungskomponenten zu reduzieren, entwickelt das Projekt WASSER eine Augmented-Reality-Lösung, die Servicetechniker*innen, Bordbesatzung und Montagefachkräften Informationen verfügbar macht, verständlicher darstellt und besser dokumentiert als herkömmliche Wartungsunterlagen. Wir zeigen den Einsatz des Systems an einem 1:2-Motormodell.

Institut für Produktionsmanagement und -technik

Universität Hamburg (UHH)

Das Projekt Forum 4.0 rund um Prof. Dr. Walid Maalej entwickelt Verfahren auf Basis von Textanalysen, Machine Learning und Empirical Software Engineering, um das Potential von Nutzerkommentaren in Online-Foren oder App Stores besser auszuschöpfen. Ziel ist es, Inhalt und Qualität von Kommentaren systematisch zur Laufzeit zu analysieren, zu aggregieren und zu visualisieren, um so konstruktive Partizipation zu ermöglichen.

Fachbereich Informatik, Prof. Dr. Walid Maalej und Team

In M-Lab Junior entwickelst Du in Kleingruppen und in kürzester Zeit den Entwurf für eine mobile App. Zu Beginn der Veranstaltung präsentiert ein Kunde seine Problemstellung, daraufhin erarbeitest Du zusammen mit anderen eine Lösung. Abschließend stellt Ihr Euch Eure innovativen Ideen gegenseitig vor.Das Universitäts-Lehrprojekt M-Lab ist Gewinnerprojekt der Wettbewerbe "Unseren Hochschulen", “MINTernational" und Best-Practice Beispiel im "Club MINTernational”.

Fachbereich Informatik, Universitäts-Lehrprojekt M-Lab unter Leitung von Prof. Dr. Walid Maalej

Menschen lernen Fähigkeiten durch ständige Interaktion mit der Umgebung, in der sie diese benötigen. Um in einer an uns angepassten Umgebung effizient arbeiten zu können, sollten Roboter unsere Form haben und ähnlich lernen wie wir. Das Team zeigt anhand des humanoiden Roboters NICO, wie neuronale Netzwerke ihm beim Lernen helfen, damit er seine Aufgaben erfüllen und uns Menschen verstehen kann. NICO wird im Anschluss an den Vortrag um 15:15 Uhr im LuK präsentiert!

Fachbereich Informatik, Team von Prof. Dr. Stephan Wermter

Interactive fishbowl discussion with the audience on how developments in information technology and social media influence and shape political processes. The discussion is led by three researchers from the Ethics in Information Technology research group at UHH who will open the session with a short statement based on their own research perspective. Language of the event will be English.

Ethics in Information Technology, Informatics, MINT, Prof. Dr. Judith Simon, Mattis Jacobs, (Dr.) Pak-Hang Wong, Laura Fichtner

Die unberechtigte Weitergabe der Daten von mehr als 50 Millionen Facebook-Nutzer*innen und deren wahrscheinliche Verwendung zur Wählerbeeinflussung bei den Präsidentschaftswahlen in den USA hat viele Nutzer*innen von sozialen Netzen verunsichert. Wie können Sie sich im Internet vor Profilbildung schützen und welche Rechte haben Sie mit dem Wirksamwerden der europäischen Datenschutzgrundverordnung im Internet?

Prof. Dr. Hannes Federrath, Fachbereich Informatik

Die RoboCup AG tritt seit 2012 zu den internationalen Wettbewerben des RoboCups an. Dort spielen hunderte Roboter ohne menschliche Hilfe Fußball. Das macht nicht nur Spaß, sondern ermöglicht auch praxisnahe Forschung. Erfahre bei uns, was alles dazu gehört, einem Roboter das Fußballspielen beizubringen, oder probiere selbst, den Roboter fernzusteuern und ein Tor zu schießen.

Fachbereich Informatik, RoboCup AG

Gehen ist die natürliche Fortbewegungsmethode in der virtuellen Realität. Dadurch ist die virtuelle Umgebung durch den verfügbaren Platz in der physischen Welt begrenzt. Redirected Walking manipuliert auf subtile Weise den Standpunkt
der Benutzer*innen, um ihre Laufrichtung neu auszurichten. Impossible Spaces basieren auf subtilen Veränderungen der Umgebung, um denselben physischen Raum für verschiedene virtuelle Räume wiederzuverwenden.

AG Human-Computer Interaction des Fachbereichs Informatik unter Leitung von Prof. Dr. Frank Steinicke

Universitätsklinikum Eppendorf (UKE)

Flugsimulatoren kennen Sie, aber haben Sie schon einmal Patient*innen operiert? Mit Methoden der Virtuellen Realität lassen sich sehr realistische Simulatoren für ein risikofreies chirurgisches Training realisieren. Am OP-Simulator Voxel-Man können Sie selbst Ihre Fähigkeiten erproben.
Gezeigt werden Anwendungen aus der HNO-Chirurgie und der Zahnmedizin. Je nach Interesse besteht die Möglichkeit, einen Zugang zum Mittelohr zu fräsen, eine endoskopische Nasen-OP durchzuführen oder eine Karies zu entfernen. www.voxel-man.com

Das Training von Notfallsituationen, wie z.B. der Herz-Lungen-Wiederbelebung, wird mit Hilfe der VR-Technologie zu einem umfassenden Lernerlebnis. Nicht nur medizinische Fakten, sondern auch die hohe Anspannung und der Stress in einer solchen Situation können vermittelt und trainiert werden. An der Klinik für Anästhesiologie des UKE untersuchen wir, ob mit VR-Lerntechnik den Medizinstudierenden ein gleichwertiges, oder sogar überlegendes Lernangebot gemacht werden kann. Durch die rasante Weiterentwicklung der VR-Technologie ergeben sich potentiell viele Möglichkeiten für die Ausbildung von Medizinstudierenden und Ärzt*innen. Wo früher ein Lehrbuch „auswendig“ gelernt werden musste, kann heute spielerisch ein intensives und manchmal emotionales Lernerlebnis angeboten werden. Lernen Sie mit! Zu jeder vollen Stunde gibt es einen kurzen Einführungsvortrag.

Dr. Malte Issleib, Dr. Stefanie Beck, Christoph Havemann, Nick Wiese (Fa. VIREED)